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30.7.2010 | 7:53

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Das Fundament der Pressefreiheit und darauf einwirkende Kräfte im Großbritannien der Gegenwart

1. Einleitung

In meiner Belegarbeit möchte ich die Entwicklung der Pressefreiheit in Großbritannien aufzeigen und auch die aktuellen Aspekte herausstellen. Ich werde dabei nicht nur auf die gesetzlichen Regelungen zur Definition der Pressefreiheit eingehen, sondern die Einflussfaktoren auf die Freiheit der Medien in Großbritannien insgesamt einbeziehen.

Die Pressefreiheit ist eine Säule der Demokratie und sie ist die wichtigste Grund-lage für die Arbeit der Medien und daher besonders schützenswert. Gerade die Auswirkungen und Reaktionen auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in den USA und der „Kampf gegen den Terrorismus“ führen zu einer negativen Entwicklung hin zur Einschränkung der Pressefreiheit – nicht nur in Großbritannien.

Kritisch ist jedoch die Ausgestaltung und Reichweite der Pressefreiheit, weil sie die „Waffe“ für die institutionellen Träger der öffentlichen Meinung, den Medien, ist. Die Umweltbedingungen für die Medien unterliegen einem ständigen Veränderungsprozess. Während die ersten Zeitungen ihre Entwicklung als Mittel zur bloßen Kriegsberichterstattung begannen, avancierten sie durch technologischen Fortschritt und dem hohen Informationsbedürfnis der Menschen zum Massenmedium. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen einem evolutionistischen Prozess. Meist verursacht durch Ungleichgewichte in der Medienlandschaft, kam es zur Anpassung von bestehenden Gesetzen oder zur Neuschaffung.

Zu berücksichtigen ist auch, dass die Medien nie völlige Unabhängigkeit erlangen werden. Vielmehr stehen sie in einer komplexen Beziehung zu verschiedenen Kräften und Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (McQuail 2000, 250). Ökonomische Erfordernisse treiben die marktorientierten Medien-organisationen zu höherer Effizienz und verlangen eine permanente Steigerung der Gewinne. Das führt wiederum zu Qualitätseinbußen in der Berichterstattung, weil nicht der Inhalt an sich, sondern dessen „Verkaufsfähigkeit“ in den Vordergrund rückt.

Literaturverzeichnis

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    www.rsf.org/IMG/pdf/doc-1259.pdf (Zugriff am 22. Juli 2007).
  • Seymoure-Ure, Colin. Prime Ministers and the Media. Oxford: Blackwell Publishing Ltd, 2003.
  • The Newspaper Society. Annual Review 2006/07 - Serving local communities. Jahresbericht, London: The Newspaper Society, 2007, 14.

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Hinweis

Um Einblick in die vollständige Seminararbeit zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Verfasser Opens window for sending emailMarkus Mörbe.